TAKE 3

eingetragen in: Helfende Hände | 1

Die australische Umweltorganisation Take3 fordert uns alle auf, einen kleinen Beitrag zum Schutz der Ozeane zu leisten.

Take 3 – Diese simple Aufforderung kann helfen, unsere Ozeane und damit auch Pinnies Lebensraum

vor der zunehmenden Verschmutzung und Verunreinigung durch Müll zu beschützen. Jeder von uns, der nur 3 Stücke Müll – auch Müll, den nicht wir selbst verursacht haben – vom Strand, See oder Fluss mitnimmt und entsorgt, hilft. Was genau hinter der Aktion steckt und warum die Verschmutzung von Flüssen und Ozeanen aufgehalten werden muss, hat Pinnie für euch herausgefunden.

Der Hintergrund

Weil Plastik immer häufiger als Verpackungsmaterial verwendet wird und insbesondere an der Küsten der Welt die Bevölkerungszahlen steigen, gelangt mehr und mehr Plastikmüll in die Ozeane und verursacht dort bleibende Schäden. Denn die Tüten, Verpackungen, Flaschen und das bunte Spielzeug, die an den Stränden angespült werden und uns dort die Aussicht vermasseln, sind nur ein Bruchteil des Mülls, mit dem die Ökosysteme in den Ozeanen zu kämpfen haben. Der größte Teil davon, nämlich etwa 70%, sinkt auf den Meeresboden hinab oder sammelt sich in sogenannten Meereswirbeln an, in denen das Plastik zu kleinsten Teilchen zerkleinert wird. Eine der größten Gefahren dabei: Planktonfresser verwechseln Plastik mit echtem Plankton. Zum einen können die kleinen Meerestiere dadurch Verstopfung oder Verletzungen erleiden, zum anderen enthalten viele der Teile giftige Inhaltsstoffe, wie z.B. Weichmacher. Da diese kleinen Planktonfresser Nahrung für größere Meerestiere darstellen, die wiederum vom Menschen befischt werden, können die Giftstoffe über verschiedene Stationen in unser eigenes Essen gelangen.

Forscher schätzen, dass stündlich etwa 675 Tonnen, also 675.000 Kilogramm Müll im Meer landen, die sich zu riesigen Müllteppichen sammeln. Einer dieser Müllteppiche heißt „Great Pacific Garbage Patch“, eine unüberschaubare Menge Müll, die sich mitten im Pazifik auf einer Fläche, so groß wie Texas, verteilt. Solche Zahlen zeigen ganz deutlich: Wir alle müssen hier etwas an unserem Umgang mit dem Thema ändern.

 

Die Aktion

Riesige Müllberge, Wasserverschmutzung durch die Industrie – wie wir als Einzelpersonen dagegen ankommen können erscheint erst einmal fraglich. Doch Tim Silverwood, Amanda Marechal und die anderen Gründer von Take 3 finden: Wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet, können wir die Verschmutzung der Ozeane zumindest verlangsamen und vielleicht sogar stoppen. Der Gedanke hinter Take 3 ist es nämlich nicht nur, Strandfans zum Müllsammeln aufzufordern, sondern eben auch das Bewusstsein für die gesamte Situation zu schärfen. Denn die Verschmutzung der Ozeane ist ein Problem, das die meisten von uns nicht gerade alltäglich zu Gesicht bekommen, im Gegenteil: dass dieses Problem uns alle betrifft, z.B. durch die Giftstoffbelastungen in unserer Nahrungskette, ist uns eigentlich gar nicht richtig bewusst. Deswegen meine Freunde: Pinnt und teilt diesen Beitrag fleißig, macht auf das Problem aufmerksam und helft mir und Take 3 dabei dieser Umweltverschmutzung und ihren weitreichenden Folgen – für uns Meerestiere und auch für Euch selbst – ein Ende zu setzen.

Übrigens – auf ihrer Website http://www.take3.org.au zeigt die australische Non-Profit-Organisation viele informative, interessante und aufklärende Videos zum Thema und unter #Take3forthesea findet ihr noch mehr Material, das ihr gerne auch selbst verwenden könnt, um andere auf das Problem hinzuweisen und zum Handeln aufzufordern. Wenn jeder von uns seinen kleinen, aber entscheidenden Beitrag leistet, können wir etwas bewegen!

Versprochen 😉 yourPinnie

 

Eine Antwort

  1. […] daran. Außerdem gelangt der Müll über die Nahrungskette auch zu uns zurück. In meinem Artikel Take 3! könnt ihr mehr darüber lesen, und eine weitere Umweltinitiative kennenlernen, die versucht, das […]

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