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Music4Kids auf der Musikmesse Frankfurt

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Habt ihr Zeit für einen Familienausflug zwischen dem 7. und 10. April? Dann findet nämlich in Frankfurt die Musikmesse statt, die mit Music4Kids unter anderem auch einen riesigen Bereich für Kinder auf über 2000qm zum Lernen, Ausprobieren und Musizieren bietet.

Wenn ihr Lust habt, verschiedenste Instrumente auszuprobieren, euch mit Musik und Klang auseinander zu setzen und in ganz eigene Welten einzutauchen, ist Music4Kids Pflichtprogramm. Die riesige Mutmach-Ausstellung für Kinder basiert auf einer Idee des Klangkünstlers Michael Bradke, der mit seinem „Mobilen Musik Museum“ seit inzwischen fast 30 Jahren versucht, Klangskulpturen, Musikinstrumente, Körpermusik und vieles weitere rund um Klang und Musik zu sammeln, aufzubewahren und so vielen Erwachsenen und Kindern wie möglich zugänglich zu machen. Seine Stücke zeigt er bundes- und weltweit in Zusammenarbeit mit verschiedenen Ausstellungshäusern, pädagogischen Einrichtungen, Schulen, Museen und diversen Großveranstaltungen.

Hinter dem ganzen Konzept steht seine Hands-on-Mentalität: Alles in der Ausstellung soll zum Mitmachen, Anpacken und Ausprobieren anregen. Alles ist erlaubt, denn nur dadurch entsteht die individuelle Faszination für das, was man mit verschiedenen Instrumenten, Materialien und Ideen erschaffen kann.

Die Person dahinter: Michael Bradke

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Quelle: www.musikaktionen.de

 

Michael Bradke macht schon seit seiner Kindheit regelmäßig Musik. Der Klangkünstler, der 1962 geboren wurde, studierte Musikwissenschaften, -ethnologie und -pädagogik sowie Percussion, Kontrabass und Gesang in Köln und Duisburg. Natürlich absolvierte er viele Auftritte als Musiker, aber er arbeitete auch lange im Schnittfeld zwischen musikalischer Kulturpädagogik und Klangkunst in sozialen Brennpunkten, Suchtprophylaxe, Jugendkunstschulen und im Kunstmuseum Düsseldorf. Seine Idee für das Mobile Musik Museum entstand während eines Praktikums im Cleveland Children’s Museum 1987. Die Hands-on-Idee, also Konzepte in Museen bzw. Kindermuseen, die zum Anfassen und Mitmachen anregen, gefielen ihm, waren aber zur damaligen Zeit besonders in Europa noch nicht weit verbreitet. Doch mit der Zeit änderte sich das: Kinder- und Mitmachmuseen kamen mehr und mehr auf, und schufen Raum für Konzepte wie das Mobile Musik Museum. Seit 1992 ist Michael Bradke damit weltweit unterwegs, z.B. auf Events wie der Musikmesse in Frankfurt, dem Children’s Museum in Chicago oder auch dem Science Center in Singapur. Wie ihr seht, können sich Musikfans weltweit für das Mobile Musik Museum begeistern. Im Jahre 2000 wurde der Klangkünstler sogar mit dem Deutschen Kinderkulturpreis ausgezeichnet.

 

Was ist das Mobile Musik Museum?

Das Mobile Musik Museum sammelt, bewahrt und entwickelt seit zwanzig Jahren Klangskulpturen, Musikinstrumente, Geräuschwerkzeuge sowie klingende Fundstücke, musikalische Spielregeln und Körpermusik rund um die Welt. Seine Sammlungen zeigt es bundesweit und international in Kooperation mit Museen, Ausstellungshäusern, kulturpädagogischen Einrichtungen, Schulen, Kindertheatern und bei Großveranstaltungen. 
Kindern, Familien und pädagogischen Multiplikatoren vermittelt es Mut zum aktiven Musikmachen und bedient sich hierbei eines breiten Methodenspektrums musikalischer Kultur- und Museumspädagogik (siehe unten).
Depot, Werkstatt und Büro des MMM befinden sich in Düsseldorf. 

 

Was ihr bei Music4Kids erleben könnt

Auf euch warten 2000qm Erlebnisreise durch die Welt von Musik und Klang. Beim Singen, Sprechen, Bewegung und dem Einsatz von Instrumenten werdet ihr spielerisch mit der Musik vertraut gemacht. Ihr lernt, wie Töne entstehen und an den vielen überdimensionalen Instrumenten könnt ihr das auch gleich selbst ausprobieren. Erlernt neue Instrumente, erforscht und entdeckt Klänge und experimentiert mit dem Sound verschiedenster Apparate, Instrumente und Materialien. Wie funktionieren Schlag-, Zupf- oder Blasinstrumente? Wie werden die Töne in den verschiedenen Instrumenten erzeugt? Stimmenwandler, Keyboards und Gitarren und all die verzerrten Sounds, die man mit ihnen entstehen lassen kann, können ausprobiert werden. Übrigens dreht sich das ganze nicht nur um klassische Instrumente: Auch elektronische Musik-Tools und DJ-Equipment stehen zum Ausprobieren bereit. Im DJ-Bereich erfahrt ihr auch, wie Musikstücke zusammengemixt werden oder wie das Scratching funktioniert. Außerdem stehen Musiker aus allen möglichen Genres bereit, die euch bei eurer Entdeckungsreise mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

Alle Infos im Netz

Das Mobile Musik Museum hat übrigens auch einen eigenen YouTube-Kanal. Unter https://www.youtube.com/user/MobilesMusikMuseum könnt ihr euch verschiedene Videos mit Infos und Ideen rund um das Mobile Musik Museum anschauen, herausfinden, auf welche verrückten Mitmach-Instrumente ihr euch freuen könnt, und bereits vor der Musikmesse einen Eindruck darüber gewinnen, was euch auf über 2000qm Ausstellungsfläche alles erwartet. Interviews mit Michael Bradke, z.B. sein Auftritt im Tigerenten-Club, und Videos von Ausstellungen, Shows und Projekttagen – das alles findet ihr auf dem YouTube-Channel.

Natürlich hat das Mobile Musik Museum auch eine eigene Web-Präsenz: Unter www.musikaktionen.de gibt’s alle wichtigen Infos. Hier könnt ihr euch übrigens auch informieren, falls ihr Lust habt, selbst mit dem Klangkünstler zusammenzuarbeiten, und vielleicht gemeinsam einen Projekttag an eurer Schule zu organisieren.

Unter musik.messefrankfurt.com findet ihr alles, was ihr über die Musikmesse wissen müsst, von Öffnungszeiten und Eintrittspreisen, bis hin zu Anfahrtswegen und Parkmöglichkeiten. Außerdem besteht die Musikmesse aus noch viel mehr Bereichen, als Music4Kids. Auch für Musikfans im Erwachsenenalter gibt es viel zu entdecken. 

Habt ihr Lust bekommen auf ein tolles Erlebnis für die Familie rund um Klang und Musik? Dann ab nach Frankfurt! Ich bin sicher, der Ausflug lohnt sich. Gebt mir doch hinterher gerne Bescheid, ob ihr Spaß hattet und erzählt von euren Erlebnissen. Ich freue mich über jede Nachricht und jeden Kommentar. Bis dahin wünsche ich euch viel Spaß beim Zuhören und Mitmachen!

Versprochen 😉 yourPinnie

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