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Musik macht schlau!

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Was Musizieren für Dein Kind tut.

Das Erlernen eines Instruments, ob Gitarre, Geige, Klavier oder Flöte, bietet so viele Vorteile für Kinder. Ich zeige dir, welche das sind und worauf man sonst noch achten sollte.

Klar – mit Schule, Hausaufgaben, Sport und Freunden ist die Woche vieler Kinder schon ziemlich verplant. Da ist es häufig nicht der erste Gedanke, mit wöchentlichem Musikunterricht noch einen weiteren fixen Termin in die Zeitplanung mit aufzunehmen. Tatsache ist jedoch, dass das Erlernen eines Musikinstrumentes so viele positive Dinge mit sich bringt, dass ihr Gitarre, Klavier, Geige & Co. zumindest in Betracht ziehen solltet.

 

WELCHE VORTEILE BRINGT MUSIZIEREN?

Zu diesem Thema gibt es viele, viele Studien, die alle nur Positives berichten können. Eine Langzeitstudie an Berliner Grundschulen wies beispielsweise bessere schulische Leistungen und einen höheren Intelligenzquotienten bei Kindern, die ein Instrument spielen, nach. Durch das Üben, die komplexe Verbindung von Notenlesen, Noten verstehen und die Umsetzung in Bewegung verbessert sich die Konzentrationsfähigkeit, aber auch die Motorik. Mit der Zeit entwickeln die Kinder ein gutes Rhythmusgefühl und wer in der Gruppe Musik macht, lernt sich auf andere einzustellen, mit anderen Kindern zu kommunizieren und in der Gruppe miteinander klarzukommen, sodass sich die Sozialkompetenz und die emotionale Entwicklung eines Kindes verbessern. Und nicht zuletzt schult das Aufbringen der Geduld und Aufmerksamkeit, die man beim Erlernen eines Instruments an den Tag legen muss, die Auffassungsgabe, Konzentrationsfähigkeit und auch das Durchhaltevermögen.

 

Wie ihr seht ist die Liste toller Einflüsse von Musik auf die Entwicklung jedes Kinds lang, und dabei haben wir noch gar nicht daran gedacht, wie viel Spaß Musizieren machen kann. Sich gemeinsam mit Freunden Stücke zu erarbeiten, beim konzentrierten Üben vom Alltag abzuschalten oder das Erfolgserlebnis, wenn man ein schwieriges Stück endlich fehlerfrei hinbekommt – das alles kann Musik zu einem Lieblingshobby machen. Nichtsdestotrotz wird dein Kind früher oder später an einen Punkt kommen, an dem es mal keine Lust hat zu üben oder alles hinschmeißen will, und dann gilt es …

 

… DURSTSTRECKEN ZU ÜBERWINDEN

Durststrecken sind immer mal dabei, das Kind verliert die Lust am Üben, verbringt seine Freizeit lieber mit anderen Dingen oder zweifelt an seiner Begabung – wie sollte man damit umgehen? Sollte man das Kind dazu zwingen, weiterzumachen, oder es einfach aufhören lassen? Dazu muss man auch wissen, dass tägliches Üben beim Erlernen eines Instrumentes dazugehört um weiter zu kommen und Erfolge zu erzielen. Wer unregelmäßig übt, bleibt in der musikalischen Entwicklung schnell stehen, sodass sich leicht eine Art Teufelskreis entwickelt: Erst fehlt die Lust am Üben, dann bleiben Erfolge aus, das Kind beginnt an seiner Musikalität oder dem eigenen Talent zu zweifeln und die Motivation geht noch weiter in den Keller usw. Eine gute Möglichkeit ist es häufig, etwas zu verändern. Sprecht doch beispielsweise mit dem Musiklehrer eures Kindes und sagt ihm ganz ehrlich, dass euer Kind zurzeit keine richtige Motivation zum Üben findet oder weniger Spaß am Musizieren hat. So kann der Musiklehrer besser auf Euer Kind eingehen, indem er zum Beispiel eine Zeit lang etwas weniger technische Stücke oder das Kind Vorschläge dazu machen lässt, was es selbst gerne üben würde. Wenn das über längere Zeit hinweg nichts hilft, könnt ihr auch darüber nachdenken, eventuell das Instrument zu wechseln oder natürlich auch ganz aufzuhören. Tatsache ist jedoch, dass es viele Erwachsene gibt, die es später einmal bedauern, ihr Instrument in ihrer Kinder- oder Jugendzeit aufgegeben zu haben. Wenn ihr also zuversichtlich seid, dass euer Kind wirklich nur eine Durststrecke erleidet, versucht ihm den Spaß am Musizieren langfristig zurückzugeben. Denn eine solche Durststrecke durchzustehen und am Ball zu bleiben, selbst wenn es zwischendurch mühsam erscheint, schult auch das Durchhaltevermögen und die Herangehensweise an schwierige Situationen in anderen Bereichen, sei es in der Schule oder auch sonst im späteren Leben.

 

Übrigens – ich selbst spiele auch ein Instrument, nämlich Klavier. Ich habe damit angefangen, als ich 5 Jahre alt war. Am Anfang war das (mit zwei Flossen) natürlich etwas schwierig, aber ich bin am Ball geblieben und inzwischen gehört es zu meinen liebsten Hobbies. Beim Klavierspielen konzentriere ich mich nur auf die Musik und kann meinen manchmal etwas stressigen Alltag beiseite schieben. Ab und an treffe ich mich auch mit Freunden, die ihr eigenes Instrument mitbringen, sodass wir gemeinsam musizieren oder singen.  Ich wünsche Euch allen noch tolle und sonnige Urlaubstage! Und ich freue mich auf die nächste Woche; da schreibe ich darüber, wie Ihr das richtige Instrument aussucht.

 

Versprochen 😉 yourPinnie.

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