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Süßes oder Saures!

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Am 31. Oktober wird’s wieder gruselig! Alle Hintergrundinfos zu Halloween und einen witzigen Rezepttipp (Stielaugen mal anders!) für die gespenstischste Halloween-Sause aller Zeiten gibt’s hier!

Bald ist es wieder so weit: Gespenstische Geister, herrliche Hexen und verruchte Vampire werden unsere Straßen bevölkern und Angst und Schrecken verbreiten (oder es zumindest versuchen 😉 ). Aber was steckt eigentlich hinter dem Brauch, der seit Jahren aus Amerika zu uns herüberschwappt?

 

Eve of all Hallows

Halloween ist bei uns vor allem als alljährlicher Gruselspaß bekannt, den wir uns irgendwie über die Jahre hinweg bei den Amerikanern abgeschaut haben. Tatsächlich hat diese Tradition aber viel ältere Wurzeln, als man auf den ersten Blick vermutet. Der Name des Festes stammt vom Ausdruck „Eve of all Hallows“, also dem Abend vor Allerheiligen, was ja bekanntlich am 1. November gefeiert wird. Und weil die Briten, die das Fest quasi erfunden haben, ein bisschen zu faul waren „Eve of all Hallows“ auszusprechen, wurde daraus zuerst „Hallow’s Even“ und schließlich Halloween.

 

Irische Tradition

Auf welche Bräuche das Halloweenfest zurückgeht ist umstritten. Häufig wird es mit heidnischen oder keltischen Bräuchen in Verbindung gebracht, wie z.B. dem Samhain-Fest, einer Feier zum Ende des Sommers. Genau belegt ist das aber nicht. Tatsächlich sind sich die Forscher wirklich uneinig, aus welchen altertümlichen Traditionen sich Halloween entwickelt hat. Tatsache ist jedoch, dass sich das Halloween-Fest aus den katholischen Gebieten Großbritanniens, insbesondere aus Irland, seinen Weg in die große weite Welt gebahnt hat. Die vielen irischen Auswanderer, die im 19. Jahrhundert ihr Glück in den USA und Kanada gesucht haben, haben ihre Tradition ganz einfach in die Koffer gepackt und mitgenommen, und über die Jahre ist es zu einem wichtigen Volksfest in Nordamerika geworden. Seit den 1990er Jahren haben dann auch wir anderen Europäer Gefallen an Halloween und all den schaurigen Nebenerscheinungen gefunden. Die beiden bekanntesten Halloweenbräuche sind wohl …

 

Kürbisse und „Trick or treat“

Fratzengesichtige Kürbisse sieht man dieser Tage an vielen Haustüren. Die Jack O’Lanterns sollen böse Geister abschrecken. Die (oft recht kleinen) Geister, die am 31. Oktober von Tür zu Tür ziehen und „Süßes oder Saures“ rufen, sind aber meist nicht so leicht abzuhalten. Sie fordern von den Bewohnern Süßigkeiten, damit sie ihnen keine Streiche spielen.

 

Von Tür zu Tür zu ziehen ist Euch noch nicht genug? Ihr wollt Euch in Euren Halloween-Fantasien richtig austoben, oder die originellsten Süßigkeiten an Skelette, Fledermäuse, Zombies und ihre Freunde verteilen? Dann habe ich das perfekte Rezept für Euch: köstliche aufgespießte Cakepop-Augäpfel: Da müsst ihr aufpassen, dass Euren Besuchern vor Überraschung nicht auch noch die Augen aus dem Kopf kullern 😉

 

Das Rezept für leckere Cakepop-Augäpfel

Ihr braucht:

350g Trockenkuchen (Zitrone, Schokolade oder Marmor – die Sorte bleibt ganz Euch überlassen)

50g weiche Butter

100g Frischkäse

150g Puderzucker

Weiße Kuvertüre

40g Marzipan

100g Schokotröpfchen

Rote und grüne Lebensmittelfarbe

Plastikgabeln

 

Und so geht’s:

  1. Zuerst müsst Ihr den Kuchen in einer großen Schüssel zerkrümeln, und dann Butter, Frischkäse und den gesiebten Puderzucker hinzugeben.
  2. Verrührt alles zu einer möglichst glatten Masse und formt dann Kugeln mit einem Durchmesser von 3-4cm daraus. Denkt daran, dass die Kugeln auch noch halten müssen, wenn später die Gabeln hineingesteckt werden. Das heißt, je größer Eure Plastikgabeln sind, desto größer müsst Ihr auch die Kugeln formen, damit sie nicht auseinander brechen.
  3. Legt die Kugeln auf ein Brett oder Blech und lasst sie mindestens für eine Stunde im Kühlschrank ruhen (Je länger, desto besser 😉 ), denn so werden sie schön stabil.
  4. In der Zwischenzeit könnt ihr schon beginnen, das Marzipan mit grüner Lebensmittelfarbe einzufärben. Knetet das Marzipan einfach mit ein paar Tropfen der grünen Lebensmittelfarbe gut durch.
  5. Formt dann kleine Kügelchen aus dem grünen Marzipan und drückt in jedes grüne Kügelchen ein Schokotröpfchen. Schon habt Ihr die Iris und die Pupille Eurer Cakepop-Augen.
  6. Sobald die Kugeln aus der Kuchenmasse lange genug geruht haben, könnt ihr damit beginnen, die weiße Kuvertüre im Wasserbad in einem möglichst schmalen, tiefen Gefäß zu schmelzen. Denkt daran, dass Ihr dann die Cakepop-Kugeln hineintauchen können müsst.
  7. Sobald die Kuvertüre flüssig ist, schnappt Ihr Euch eine Gabel nach der anderen, taucht zuerst die Spitzen der Gabel kurz in die Kuvertüre, spießt dann eine Cakepop-Kugel auf (Achtung! Das erfordert etwas Fingerspitzengefühl!) und taucht sie in die weiße Kuvertüre.
  8. Legt die weißen Kugeln zum Trocknen auf ein Blech und drückt in jede der Kugeln eine von Euren vorbereiteten grünen Kügelchen, solange die Kuvertüre noch nicht fest geworden ist.
  9. Jetzt müsst Ihr etwa eine Stunde Geduld aufbringen und abwarten, bis die Kuvertüre gut getrocknet ist.
  10. Sobald die Kuvertüre fest ist, könnt Ihr die Augen vorsichtig vom Blech lösen, dabei hilft zum Beispiel ein Messer.
  11. Jetzt fehlt nur noch der letzte Schliff: Zieht mit der roten Lebensmittelfarbe Linien von der grünen Marzipankugel nach außen, eben wie rote Äderchen im Auge. Und fertig sind die supergruseligen aufgespießten Augäpfel.
     
  12. Übrigens habe ich natürlich auch diesmal wieder tolle Ideen, Tipps und Tricks für Euch bei Pinterest gesammelt. Unter dem Motto Yourpinnie <3 Halloween findet ihr gruselige, originelle Anregungen rund ums Thema. Natürlich freue ich mich über alle Einsendungen! Schickt mir Eure einzigartigen Kostüme, tolle Dekoideen und Co. zum Pinnen. Ich bin sicher, dass wir mit all diesen Ideen gemeinsam ein tolles Halloweenfest erleben werden!

    Versprochen, yourPinnie 😉

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