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Tschüss, Plastikbecher!

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Das Jahr 2016 ist noch jung und die guten Vorsätze hoffentlich noch frisch 🙂 Ich habe noch einen guten Vorsatz für euch: Verzichtet auf Plastikbecher und Plastiktüten und tragt euren alltäglichen Teil zum Umweltschutz bei!

Unsere Umwelt wird jährlich von Unmengen an Plastikmüll belastet. Die Zahlen zu diesem Thema sind wirklich erschreckend. Um euch einen groben Überblick zu geben, habe ich euch die wichtigsten Fakten zusammengetragen:

 

  1. Pro Person werden in Deutschland jährlich 64 dünne Plastiktüten nur einmal benutzt und dann weggeworfen.

 

  1. Für Plastiktüten werden in Deutschland jährlich 68000 Tonnen Kunststoff verwendet, wobei eine Menge schädliches CO2 anfällt.

 

  1. Weltweit werden jährlich ca. 500 Milliarden (!!!) Plastiktüten verbraucht.

 

WARUM IST PLASTIKMÜLL SO SCHÄDLICH?

Dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen sind Plastiktüten nicht biologisch abbaubar, das heißt um sie zu entsorgen, müssen sie verbrannt werden. Dabei entstehen klimaschädliche Substanzen wie Formaldehyd. Doch es gibt noch ein wesentlich größeres Problem: Ein Großteil des Plastikmülls wird erst gar nicht richtig entsorgt. Stattdessen landen Unmengen davon in der Natur, die dadurch nicht nur für Urlauber am Strand unschön aussieht. Eine Vielfalt an Tieren, die dort im Meer lebt, ist dadurch in Gefahr. Sie nehmen den Plastikmüll anstatt oder mit ihrer Nahrung auf und verenden daran. Außerdem gelangt der Müll über die Nahrungskette auch zu uns zurück. In meinem Artikel Take 3! könnt ihr mehr darüber lesen, und eine weitere Umweltinitiative kennenlernen, die versucht, das Problem beim Schopf zu packen.

 

WAS KÖNNEN WIR DAGEGEN TUN?

Jeder von uns kann mit relativ wenig Aufwand seinen eigenen Teil dazu beitragen, die Verschmutzung unserer Umwelt zumindest zu verlangsamen. Es ist so wichtig, kommende Generationen dafür zu sensibilisieren und Umweltschutz als einen selbstverständlichen Teil des Alltags zu integrieren. Wenn wir es schaffen, Kinder dazu zu erziehen unsere Umwelt als wertvoll zu erachten und sie als mehr als nur unseren eigenen Lebensraum schätzen zu lernen, können wir darauf hoffen, dass die Zukunft weniger von den momentan anhaltenden schlechten Nachrichten über den Zustand der Umweltverschmutzung geprägt sein wird.

Mein Vorschlag ist ganz einfach: Jeder von uns sollte im Jahr 2016 versuchen, auf Plastiktüten und auf Plastikbecher, z.B. Coffee-to-go-Becher verzichten. Beides lässt sich ziemlich leicht in den Alltag integrieren. Statt an der Supermarkt- oder Drogeriekasse zur Plastiktüte zu greifen, können wir uns z.B. angewöhnen immer eine Leinentasche dabei zu haben. Die sind nicht nur stabil und umweltfreundlich, sondern sie lassen sich auch praktisch und klein zusammenfalten und im Kofferraum, dem Rucksack oder der Handtasche verstauen. Ähnliches gilt auch für den Coffee-to-go-Becher. Jährlich etwa 2,8 Milliarden Pappbecher inklusive Plastikdeckel werden in Deutschland einmal benutzt und dann weggeworfen. Nicht genug, dass die Mülleimer in den Innenstädten regelrecht überquellen, zusätzlich tragen die Becher auch noch erheblich zur Umweltverschmutzung bei. Wer weiß, dass er sich regelmäßig Kaffee zum Mitnehmen bei Starbucks & Co. holt, könnte z.B. helfen, indem er sich einfach einen Thermosbecher oder eine Thermoskanne mitnimmt und sich seine tägliche Dosis Koffein hineinfüllen lässt. Ihr seid unterwegs und die Lust auf Kaffee überkommt euch ganz spontan? Nehmt euch die Zeit, und trinkt euren Kaffee vor Ort und ganz traditionell aus der Tasse. So habt ihr gleich noch 10 Minuten Pause um zur Ruhe zu kommen ;).

Übrigens gibt es auch einige prominente Befürworter solcher Aktionen. Sternekoch Christian Rach, den ihr sicherlich aus dem Fernsehen kennt, setzt sich zum Beispiel im Rahmen seiner „Mission Frische“ für den Verzicht auf Coffee-to-go-Becher ein. Eine tolle Aktion und Plattform, die mit Sicherheit viele Leute erreicht! Mehr Infos findet ihr neben der Website auch auf seiner Facebook-Seite.

Natürlich ist mir bewusst, dass sich meine Vorschläge nicht jedes einzelne Mal in die Tat umsetzen lassen und auch, dass viele von euch sich wahrscheinlich fragen werden, ob diese kleinen Maßnahmen wirklich zum Umweltschutz beitragen können. Doch denkt dabei immer daran, dass Umweltschutz im Kleinen beginnt. Und noch eins ist besonders wichtig. Eure Kinder entwickeln sich zu dem, was ihr als Eltern ihnen vorlebt. In dem Moment, wo ihr ihnen erklärt, warum ihr immer einen Leinenbeutel oder eine Kiste zum Verstauen der Einkäufe im Auto habt, und deswegen bewusst auf Hilfsmittel aus umweltschädlichem Plastik verzichtet, tragt ihr dazu bei, eine Generation umweltbewusster, engagierter junger Leute zu erziehen. Ich finde, das ist den (kleinen) Aufwand wert! Indem ihr Umweltschutz als Selbstverständlichkeit in euren Familienalltag integriert, helft ihr schon,

 

Versprochen 😉 yourPinnie

Eine Antwort

  1. […] am Ende nämlich auf unseren Teller. Noch mehr Infos findet ihr in meinen Artikeln „Tschüss, Plastikbecher!“, „Das große Wegschmeißen“ und „Take […]

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